Hilfsnavigation

GW Titelfoto
Schmuck im Sportunterricht

 

Schmuck im Sportunterricht

Laut Beschluss der Fachkonferenz Sport der GS West vom April 2003 achten die Sport-Lehrkräfte neben dem Tragen angemessener Sportkleidung darauf, dass alle Schülerinnen und Schüler in den Sportstunden keinen Schmuck (auch keine Ohrstecker) tragen.

Als Grundlage zur Beschlussfassung dienten die Richtlinien zum Schulsport in Schleswig-Holstein und eine darin enthaltene Information der Unfallkasse Schleswig-Holstein vom April 2002 zum Thema Schmuck im Sportunterricht.

Sehr deutlich wird darin auf die Verantwortung und Pflicht der Sportlehrer/in zur Gefahrenabwehr hingewiesen. 

Alle Eltern erhalten zu Beginn des ersten Schuljahres eine entsprechende Information. Darin werden sie um ihre Unterstützung zur Gefahrenabwehr im Sportunterricht gebeten.

Was Eltern tun können:

Sie sorgen dafür, dass ihr Kind an Sporttagen oder vor Sportveranstaltungen sämtlichen Schmuck bereits zu Hause abnimmt.  Dies gilt auch für den Schwimmunterricht.

In Einzelfällen ist das Tapen der Schmuckstücke möglich. 

Das Tapen oder Entfernen der Schmuckstücke kann nicht von den Sportlehrkräften durchgeführt werden.

Im Folgenden finden Sie wesentliche Auszüge aus den oben genannten Richtlinien:

Während des Sportunterrichts hat der / die Sportlehrer/ in zur Verhütung von Schülerunfällen Anordnungen und Maßnahmen zu treffen, die geeignet sind, mögliche Gefahren abzuwenden        ( vgl. §2 (1) und  * § 35  (3) UVV 0.1 ).  Schüler haben die zur Unfallverhütung dienenden Maßnahmen zu unterstützen und entsprechende Weisungen zu befolgen (vgl. § 14 UVV 0.1).

Das Tragen von Armbanduhren, Ringen, Ohrringen, Armreifen und Ketten während des Sportunterrichtes bedeutet nachweislich eine zusätzliche Verletzungsgefahr. Demzufolge hat der / die Lehrer/ -in darauf zu achten, dass Uhren und Schmuck während des Sportunterrichts abgelegt werden.

 Die Verantwortung der Lehrkraft wird selbst durch eine schriftliche Erklärung der Erziehungsberechtigten, die ihren Kindern das Tragen von Schmuck im Sportunterricht erlauben und ggf. sogar selbst die Haftung bei einem Unfall übernehmen wollen, nicht aufgehoben.

* § 35 GUV 0.1 „ Allgemeine Vorschriften“ besagt u.a.: Schmuckstücke, Armbanduhren oder ähnliche Gegenstände dürfen beim Arbeiten nicht getragen werden, wenn sie zu einer Gefährdung führen können.

Schleswig-Holstein Landesportal | Seite drucken