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Radfahrprüfung

Radfahrprüfung für alle Dritt- und Viertklässler

Erstmals fand in diesem Schuljahr eine gemeinsame Radfahrprüfung für alle Dritt – und Viertklässler statt. Im Heimat- und Sachunterricht wurden alle Maxi-Klassen gut auf die theoretische und praktische Radfahrprüfung vorbereitet. Vorfahrtregeln, Verhalten beim Abbiegen nach rechts bzw. links, Vorbeifahren an stehenden Autos sowie die Benutzung von Radwegen standen im Mittelpunkt des Unterrichts. Es wurde auch geprüft, was zu einem verkehrssicheren Fahrrad gehört. Ganz wichtig auch die Frage: Wie muss der Helm sitzen, wie kann er mich am besten schützen? Alle Klassen übten zudem im Schonraum das richtige Abbiegen, den Schulterblick, das Abbremsen – natürlich wurden hier auch Geschicklichkeitsübungen durchgeführt.

Unsere Polizeiverkehrslehrerin Frau Heidorn  knüpfte mit ihrem Unterricht nahtlos an diese Phase an und bereitete die Schüler intensiv auf die Prüfung vor. Sie machte den Schülern auch anschaulich deutlich, wie wichtig die Benutzung des Fahrradhelms ist. Den Schülern wurde dabei sehr wohl bewusst, dass der Helm natürlich vor Verletzungen schützt. Aber es wurde auch klar gemacht, dass der Helm im Ernstfall durch seine lebensverlängernde Funktion den Rettungskräften erst die Möglichkeit eröffnet rettend einzugreifen.

Große Aufregung herrschte natürlich dann vor der theoretischen Prüfung. Aber das war nicht  zu vergleichen mit der Anspannung vor der praktischen Prüfung, einer Fahrt im Realverkehr. Es war sehr erfreulich zu sehen, wie sich die Schüler insgesamt verkehrssicher zeigten und auch unvorhergesehene Situationen meisterten, zum Beispiel, als ein Fahrschulwagen einige Minuten lang die Fahrbahn auf Grund von Einparkübungen blockierte. Die Eltern, die als Streckenposten tätig waren und dabei die Fähigkeiten der Schüler genau beobachteten, bestätigten den Eindruck vom zuständigen Fachberater Herrn Gaster, dass keine signifikanten Unterschiede im Fahrverhalten zwischen Dritt- und Viertklässlern festzustellen waren. Alle waren konzentriert bei der Sache und so herrschte bei der Ausgabe der Radfahrführerscheine große Freude – alle hatten bestanden.

Deutlich der Hinweis von Frau Heidorn, dass die Führerscheine nur „verliehen“ werden. „Wenn ihr z.B. ohne Helm zur Schule kommt, kann euer Lehrer den Führerschein wieder einziehen und an mich zurücksenden“, so ihre Worte.   

Frau Heidorn lobte den Zustand der Fahrräder und  die Tatsache, dass die Schüler einen eigenen Helm besaßen – leider ist das nicht überall selbstverständlich. Auch mit den Fahrleistungen der Schüler war sie sehr zufrieden, wohl auch eine Folge des Frühradfahrens, das seit vielen Jahren an unserer Schule in Klasse 1/2 durchgeführt wird. Einigkeit herrschte auch darüber, dass die nächste Radfahrprüfung etwas später im Schuljahr durchgeführt wird – die Streckenposten, denen an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt werden soll, wird das freuen.

Werner Gaster
Fachberater Verkehrserziehung
    

 

 









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